Prästudium eines Präludiums (C-Dur Johann Sebastian Bach)

Mrz 24, 2020 / by Sebastian Brandt / In / Hinterlasse einen Kommentar

Akkordtypen

Beleuchtet man die vorhandenen Akkordtypen in der rechten Hand, sticht die überschaubare Anzahl sofort ins Auge.

Im Wesentlichen wurden hier Dreiklänge verarbeitet:

  • Grundstellungen (gelb)
  • 1. Umkehrung (orange)
  • 2. Umkehrung (rot)
  • (Dominant-)Septakkord (graugrün)

Motorisch spielen Dur und Moll etc. keine Rolle, sondern nur die Abstände selbst. Bildlich gesehen bedeuten die Terzen gewissermaßen den »Normalabstand« zweier Töne, also direkt übereinander liegende Notenköpfe (Linie – Linie – Linie oder Zwischenraum – Zwischenraum – Zwischenraum).

Die Grundstellung besteht aus 2 Terzen. Beim Septakkord wird noch eine 3. Terz drauf gestapelt (wobei hier jeweils 1 Ton weggelassen wird, um die rhythmische Aufteilung beibehalten zu können). Optisch auffälliger sind die 1. und 2. Umkehrung (Sext-Akkord bzw. Quart-Sext-Akkord). Hier ist der Abstand eines Intervalls ein Ton weiter auseinander (z.B. Linie – übernächster Zwischenraum).

Beim Quart-Septakkord (lindgrün) sind es sogar 2 Quarten nebeneinander.

Noch weitläufiger sind die Oktavlagen mit dem (in der linken Hand) vom Grundton ab- weichenden Terz- oder Quintbass (hellgrün).

Das war es dann aber auch schon. Bleiben noch 2 (farblose) Takte übrig. Ein Septakkord als Umkehrung und eine kurze Tonleiter.

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